Eltern und Medien

Wie beschütze ich mein Kind? Wie bereite ich es vor?

Dass Computer, Internet und Handy ein wichtiger Bestandteil im Leben der Kinder und Jugendlichen sind, ist nicht wegzudiskutieren und bereitet vielen Eltern Sorge.

Diplom - Sozialpädagoge Carsten Stolz von der Initiative Eltern und Medien klärte Eltern der Jahrgangsstufen 5 - 7 der Realschule am Hengsberg in einem eindrucksvollen Vortrag über mögliche Gefahren auf. Er zeigte an Beispielen aus der virtuellen Welt der Kinder, welche grenzenlosen Möglichkeiten es gibt, mit Inhalten konfrontiert zu werden, die schädlich sind. "Dazu gehören zu wollen und cool zu sein" lässt Kinder und Jugendliche oft vergessen, dass sie das, was sie im Internet sehen und erleben, nicht verarbeiten können.

Eltern, die ihre Kinder davor schützen wollen, wissen oft nicht, welchen Weg sie gehen sollen. Mut machte da der Hinweis, dass nicht Verbote unsere Kinder schützen, sondern das schrittweise Heranführen an diese Medien. Eltern müssen ihre Kinder auf dem Weg begleiten, auf dem sie lernen, Medien eigenverantwortlich und sicher zu nutzen. Dazu gehört viel Einfühlungsvermögen und viel Erziehungsarbeit. Das bedeutet, Interesse und Anteilnahme an dem zu zeigen, was Kinder tun.

Wenn Eltern wissen, was ihre Kinder im Internet tun und Kinder wissen, dass sich ihre Eltern dafür interessieren, gestaltet sich der Umgang mit Medien und deren Inhalten ungefährlicher.

 

Verwiesen sei in diesem Zusammenhang auch auf die Initiative "klicksafe". Dabei handelt es sich um "ein Projekt im Rahmen des 'Safer Internet Programme' der EU. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Projektkoordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt."1

1 Broschüre der Initiative klicksafe

klicksafe
Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (LfM)
Zollhof 2
40221 Düsseldorf
klicksafe@lfm-nrw.de
www.klicksafe.de